Wandern in den Anden
Kein anderes Gebirgsmassiv erstreckt sich über eine solche Länge wie die Anden im Westen Südamerikas – 7500 Kilometer lang und teilweise mehr als 600 Kilometer breit.
Zwischen Kultur und Natur
In den Anden reihen sich schneebedeckte Gipfel, zum Teil aktive Vulkane, tiefe Schluchten, ein unglaubliches Farbspektrum an Gesteinsfarben und unterschiedliche Vegetationszonen über sieben Länder hinweg – von den Tropen bis an den südlichsten Zipfel Südamerikas – an. Wandern in den Anden ist also ein Abenteuer der besonderen Art. Gerade in Peru können Sie beim Wandern in den Anden eine bunte Mischung aus Inkakultur, üppiger Natur und Berggipfeln erleben. Die berühmte Inkastätte Machu Picchu auf dem gleichnamigen Berg, die Ruinen von Pisac, das fruchtbare Urubambatal, terrassenförmige Anbauflächen und die Schilfinseln im Titicacasee zeigen Spuren einer untergegangenen Kultur. Hier, wie fast überall in den Anden, können Sie Gipfel jenseits der 5000 Meter erklimmen, wie die Vulkane Chachani (6075 Meter) und Misti (5811 Meter). Aber nicht nur von den Bergkuppen und Passhöhen erwarten Sie atemberaubende Aussichten über Schluchten, Täler, Andendörfer, auf nahe und weit entfernte Berge, sondern auch die Bergkulisse während der Wanderung selbst ist unvergleichlich. Mit jedem Schritt ändert sich die Natur, der Wechsel zwischen den Vegetationszonen ist fließend. Die Luft wird hier oben dünner, Sie scheinen den Wolken entgegenzugehen. Manchmal lohnt sich auch ein nächtlicher Aufstieg, um auf dem Gipfel den Sonnenaufgang zu bewundern.
Ein einziges Wanderparadies
Patagonien ist auch die Heimat wachsender Gletscher im Los Glaciares Nationalpark, die zu Abenteuern locken. Im Nationalpark erwarten Sie im kleinen, argentinischen Ort El Chalten, mitten im zackigen Fitzroy Massiv, weitere Möglichkeiten für das Wandern in den Anden. Diese Region ist auch für den weniger erfahrenen Wanderer geeignet, da Sie hier viele markierte Wanderwege, wie zum dreizackigen Cerro Torre (3133 Meter) oder zu einer der zahlreichen Lagunen, in allen Schwierigkeitsstufen (mit und ohne alpiner Erfahrung, eine gute Kondition ist aber immer ratsam) vorfinden. Wie überall in den Anden kann auch hier das Wetter schnell umschlagen, daher ist es vorteilhaft, immer über eine passende, mehrschichtige Wanderbekleidung, Mütze, Handschuhe und Sonnenschutz zu verfügen. Ganz anders zeigt sich das Gebirge in Kolumbien und Ecuador. Hier wandern Sie durch einen kolumbianischen Bergnebelwald, der von schneebedeckten Vulkanen überragt wird, den ecuadorianischen Andenhochwald Pasochoa oder von den Bergen in den dichten Regenwald hinein. Egal, wo Ihre Ferienwohnung in den Anden liegt, die umgebende Natur hält viele Erlebnisse für Sie bereit. Denn das Angebot an Ferienwohnungen in den Anden ist je nach Land und Region recht unterschiedlich. Dafür bieten die meisten Ferienwohnungen landestypische Einfachheit, aber auch moderne Annehmlichkeiten oder Luxusambiente und sind damit die idealen Rückzugsorte nach einer Wanderung. Beliebte Ferienwohnungen in historisch oder landschaftlich interessanten Gebieten mit direktem Blick auf das Wandergebiet sind zudem schnell vergriffen. Zögern Sie also nicht, sich rechtzeitig Ihr Domizil für den Wanderurlaub in den Anden zu buchen.
Die Anden zeigen in jeder Region ein anderes Gesicht – Pfade entlang von Vulkankegeln mit Lava- und Gesteinsfeldern, historische Pfade der Ureinwohner zu ihren Wohn- und Kultstätten mitten im Gebirge, leichte Wanderungen und anspruchsvolle mehrtägige Gipfelwanderungen, die nur mit entsprechender Kondition und einem Führer begangen werden können – die Möglichkeiten sind hier unbegrenzt.
Foto: Marare – Fotolia


15. Mrz, 2012 







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